Filmpremiere »Fremdes Ufer«

Am 30.06. findet um 20:00 Uhr im Filmhaus Köln (Maybachstraße 111, 50670 Köln) die Filmpremiere der 35- minütigen Dokumentation »Fremdes Ufer« über lesbische Frauen mit Migrationshintergrund statt.

Der Eintritt in die Veranstaltung beträgt 3,– Euro. Vor der Filmpräsentation gibt es Livemusik mit Fleur Earth Experiment, nach der Premiere besteht die Möglichkeit zu einem Publikumsgespräch mit der Regisseurin Gina Wenzel. Der Film wird ab der Premiere deutschlandweit über das Medienprojekt Wuppertal auf DVD vertrieben. Kartenreservierungen können beim Medienprojekt Wuppertal vorgenommen werden. Vorbestellte Karten müssen bis 15 Minuten vor Beginn der Veranstaltung im Kino abgeholt werden. DVD-Bestellung über www.medienprojekt-wuppertal.de.

Fremdes Ufer

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Der Wettbewerb „Die Gelbe Hand“ 2013/2014 startet.

„Ihr alle seid aufgerufen, Euch zu beteiligen und mit einem Wettbewerbsbeitrag ein kreatives Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und für ein solidarisches Miteinander zu setzen.“ Mit diesen Worten lädt der gewerkschaftliche Verein „Mach meinen Kumpel nicht an!“ bereits zum achten Mal zur Teilnahme am Wettbewerb „Die Gelbe Hand“ ein.

Aufgerufen sind Mitglieder der Gewerkschaftsjugend, Schülerinnen und Schüler an Berufsschulen/-kollegs und alle Jugendlichen, die sich derzeit in einer beruflichen Ausbildung befinden sowie Auszubildende und Beschäftigte aus Betrieben und Verwaltungen. Wie der Beitrag gestaltet ist, bleibt der Phantasie der Teilnehmerinnen und Teilnehmer überlassen. Dabei gibt es viele Möglichkeiten: Reportagen, Kurzfilme, Fotostories oder Ausstellungen.

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Fernsehbeitrag über Nazi-Überfall auf Wuppertaler Kino

Das WDR-Fernsehen hat am gestrigen Sonntag einen Beitrag über den Überfall rechtsradikaler Schläger auf eine Kinoaufführung in Wuppertal gesendet. 

Am 30. November 2010 zeigte das Medienprojekt Wuppertal die Filmpremiere "Das braune Chamäleon", einem Nazi-Aufklärungsfilm in einem Wuppertaler Kino. Gut 30 Personen störten die Aufführung jedoch massiv. Sie waren vermummt, drangen in das Kino ein, sollen Steine gegen die Fensterfront geworfen haben – auch Reizgas wurde versprüht. Ob das von den Angreifern kam oder von Teilnehmern der Vorführung konnte bis jetzt nicht gerichtlich geklärt werden.

Im Anschluss an die Veranstaltung wurden Zeugen vernommen. Mehrere von ihnen fühlten sich von der Polizei unter Druck gesetzt, hatten das Gefühl, sie seien die Täter und nicht die Opfer. Das Verfahren wurde erst einmal eingestellt. Das Wuppertaler Medienprojekt protestierte dagegen mit einem offenen Brief an die Polizeipräsidentin und legte eine Zeugenliste vor. Nach erneuter Vernehmung der Zeugen wurde schließlich Anklage erhoben. Cosmo tv hat mit Betroffenen gesprochen und auch Polizei und Staatsanwaltschaft mit den Vorwürfen konfrontiert.

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Quelle: Njuuz

Neuauflage: Wenn morgen Wahlen wären

2013 ist Wahljahr. Am 22. September werden sich wieder zahlreiche Bürgerinnen und Bürger in die Wahlkabine begeben und ihre Stimmen für die Zusammensetzung des Bundestags abgeben. Doch gerade Jugendliche, die zum ersten mal die Gelegenheit haben wählen zu gehen, fühlen sich oft nicht ausreichend informiert und haben Fragen zu dem in Deutschland herrschenden politischen System.

Die Wuppertaler Initiative hat aus diesem Grund eine Broschüre mit dem Titel "Wenn morgen Wahlen wären" veröffentlicht. Die Broschüre klärt die wichtigsten Begriffe zum Thema Wahlen. Sie verrät, was für eine Funktion welche Stimme hat und gibt zusätzlich einen kurzen Überblick über die Parteienlandschaft. Speziell für den Unterricht finden sich in der zweiten Hälfte der Broschüre Arbeitsblätter, die den Inhalt vertiefen und dafür sorgen, dass sich Schülerinnen und Schüler intensiv mit den Themen zur politischen Bildung auseinandersetzen.

Erhältlich ist die kostenlose Broschüre als Download oder ab dem 19.06.2013 als Druckversion bei der Wuppertaler Initiative für Demokratie und Toleranz e.V.

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Fachtagung „Salonfähig, trittsicher“ Rechtspopulisten und -extremisten in Europa

Quer durch Europa feiern rechte Bewegungen Erfolge in Wahlkabinen und an den Stammtischen. Bei aller Unterschiedlichkeit sind dabei viele Gemeinsamkeiten erkennbar: Rechtspopulist/innen und Rechtsextremist/innen machen sich Abstiegsängste in einer globalisierten Welt zunutze. Sie berufen sich auf den „gesunden Menschenverstand“, inszenieren sich als Tabubrecher/innen und  als Anti-Politiker/innen gegen das Establishment der „political correctness“. Ihre zentralen Themen sind die Ablehnung der europäischen Integration und die vermeintliche „Islamisierung Europas“. Hinter der so genannten Islamkritik tritt dabei auch in Deutschland offen antimuslimischer Rassismus zu Tage. Damit ist der Rechtspopulismus zu einer ernst zu nehmenden Herausforderung für die europäischen Demokratien geworden und gefährdet das friedliche Zusammenleben in einer Migrationsgesellschaft.

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