• Wuppertaler Initiative für Demokratie und Toleranz e.V.

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    "Auf den Deckel!"

    Bierdeckel gegen Vorurteile

    Irgendwer haut einen rassistischen Spruch, eine rechtspopulistische Parole raus, etwa gegen Flüchtende oder "den“ Islam insgesamt und wir denken nachher: Hätte ich doch (...) dagegengehalten. Der „Stammtisch“ ist inzwischen überall: In der Schlange vor der Kasse im Supermarkt, auf dem Spielplatz, in Bus und Bahn, auf dem Schulhof und natürlich in der Kneipe.

    Mit einfachen und leicht einprägsamen Argumenten gegen verbreitete Vorurteile angehen: Das ist das Ziel ein „Bierdeckel-Aktion“, initiiert vom Regionalbüro Arbeit & Leben, Bergischer VHS und Demokratie & Toleranz e.V. in Wuppertal. „Auf den Deckel! – Argumente gegen fremdenfeindliche Vorurteile.“ Ein Bierdeckelsortiment mit 6 Motiven (vorne ein typisches Vorurteil, Rückseite ein prägnantes Gegenargument mit Quellenangabe) kommt jetzt in Wuppertaler Kneipen und Cafés. Das Projekt zielt auf ein breiteres Publikum, das in der Regel eher seltener mit den herkömmlichen Mitteln politischer Bildung zu erreichen ist.

    Die Aktion will bewusst ein klares Zeichen setzen: Wir können durchaus etwas tun gegen populistische Sprüche. Schrecksekunden überwinden. Kurz und knapp widersprechen. Position beziehen. Vielleicht nicht unbedingt überzeugen, aber unentschlossenen Menschen ein Beispiel geben. Rechtspopulistischen Parolen Paroli bieten - dafür gibt es einfache Strategien, und die lassen sich trainieren. Auch mit Bierdeckeln in der Stammkneipe.

    Einen großen Dank an die Kolleg_innen von Arbeit und Leben Sachsen, von denen wir das Layout und die Projektidee übernehmen konnten.

    Pressespiegel:

    http://www.wz.de/lokales/wuppertal/stadtleben/aktion-bierdeckel-helfen-gegen-stammtischparolen-1.2318214

    http://www.wuppertaler-rundschau.de/lokales/ko-fuer-stammtischparolen-aid-1.6407719

    Radio Wuppertal berichtet: Part 1 / Part 2

    Einladung: Holocaust Gedenktag

    Seit 1996 ist der 27. Januar in Deutschland der offizielle Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus, und im Jahr 2005 erklärte die Generalversammlung der Vereinten Nationen in einer Resolution diesen Tag zum internationalen Holocaustgedenktag.

    In Wuppertal findet die Gedenkstunde statt am Sonntag, 29. Januar 2017, 16.00 Uhr, in der Evangelischen CityKirche, Kirchplatz 2, Wuppertal-Elberfeld

    In diesem Jahr wird der Nachmittag durch Studierende der Bergischen Universität gestaltet. Sie stellen die Gedenkstunde unter das Thema „Erinnern an die Opfer des Nationalsozialismus“.
    Die Studierenden haben sich mit der Frage beschäftigt, wie man sich heute als junger Mensch, 72 Jahre nach der Ermordung so unfassbar vieler Menschen, angemessen an die Opfer erinnern kann. Wie erleben wir eigentlich Erinnerungskultur“? An welche Menschen wird vielleicht zu wenig oder gar nicht gedacht? Welche Rolle spielt die Politik, welche die Schule, die Medien? Und was hat das alles mit uns zu tun? Welchen Nutzen hat der Blick in die Geschichte, wenn es um Probleme der Gegenwart geht? Was bedeutet es, „aus der Geschichte zu lernen“ und welchen Sinn hat dabei die Würdigung der Opfer? Die Studierenden verstehen ihren Beitrag als einen Versuch, sich fragend und skeptisch, kritisch und selbstkritisch dem Thema des Erinnerns zu nähern.

    Veranstalter sind die Stadt Wuppertal, die Begegnungsstätte Alte Synagoge Wuppertal, die Bergische Universität Wuppertal und die evangelische CityKirche Elberfeld.

    Über Ihr Kommen würde ich mich sehr freuen.
    Andreas Mucke
    Oberbürgermeister

    Neues Methodenhandbuch zur rassismuskritischen Arbeit mit Kindern

    titel rassismuskritisch kinder klPraxishilfe für die Arbeit mit Kindern im Alter zwischen acht und zwölf Jahren soll Vorurteilen so früh wie möglich entgegen wirken.

    Ein Schulhof mitten im Regierungsbezirk Arnsberg. Es ist gerade Pause. Mehrere Hundert Kinder tummeln sich auf dem Außengelände der Grundschule. Es wird gelacht, geplaudert, gerangelt und gespielt. Ein Fangspiel, wie das gute alte Räuber und Gendarm, ist gerade sehr beliebt. Heute nennen es die Kinder nur anders, nämlich Hitler und Nazis. Nur ein paar Meter weiter, wahlweise auf Tischen oder im Sankasten: Hakenkreuze.

    „Als Mobile Beratung werden wir zunehmend von Grund- und Förderschulen wegen rassistischer und rechtsextremer Parolen und Symbolen angefragt“ berichtet Dieter Frohloff, Leiter der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus im
    Regierungsbezirk Arnsberg und Mitarbeiter des Amtes für Jugendarbeit der Evangelischen Kirche von Westfalen. Lehrerinnen und Lehrer schildern besorgt Vorfälle, in denen sich Kinder rassistisch geäußert haben oder sich mit Symbolen
    und Verhaltensweisen auf den Nationalsozialismus beziehen. Die Tatsache an sich verwundert die Pädagoginnen und Pädagogen kaum. Junge Menschen orientieren sich an dem, was sie in ihrem Alltag sehen. Dies gelte eben genauso für
    rassistisches Verhalten. Darin, so die Experten, läge aber gleichzeitig die Chance für eine nachhaltige Diskriminierungsprävention für Kinder. Gerade in der Altersgruppe der 8 bis 12-Jährigen könne eine wertschätzende und deutlich nicht rassistische Haltung von Pädagoginnen und Pädagogen eine nachhaltige Wirkung zeigen.

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    VOLUNTEERS WELCOME!

    volunteers welcomeEin Symposium am 8. Dezember 2016 in Köln

    Zahlreiche Menschen in NRW und ganz Deutschland engagieren sich hauptamtlich oder ehrenamtlich in der Begleitung und Unterstützung von gefl üchteten Menschen. Immer wieder aber geraten die Akteure in die absurde Situation, sich für ihr Tun rechtfertigen zu müssen. Das Symposium bietet ungewöhnliche und spannende Zugänge zu den Themen „Flucht“ und „gesellschaftlicher Wandel“ aus der Sichtweise von Kunst, Kultur und Forschung. Andere Blicke von interessanten Persönlichkeiten, jenseits bekannter Argumentationslinien zur Stärkung in der eigenen Grundhaltung. 

    Zur kostenfreien Teilnahmen an der Veranstaltung ist eine Anmeldung erforderlich. Weitere Informationen sind im Flyer enthalten:

    Volunteers Welcome

    Forum VHS im Rautenstrauch-Joest-Museum Cäcilienstraße 29-33 • 50667 Köln

     

    „Auf den Deckel!“

    Mit Bierdeckeln gegen fremdenfeindliche Vorurteile

    Irgendwer haut einen rassistischen Spruch, eine rechtspopulistische Parole raus, etwa gegen Flüchtende oder "den“ Islam insgesamt  und wir denken nachher: Hätte ich doch (...) dagegengehalten. Der „Stammtisch“ ist inzwischen überall: In der Schlange vor der Kasse im Supermarkt, auf dem Spielplatz, in Bus und Bahn, auf dem Schulhof und natürlich in der Kneipe.
    Mit einfachen und leicht einprägsamen Argumenten gegen verbreitete Vorurteile angehen: Das ist das Ziel einer „Bierdeckel-Aktion“, initiiert vom Regionalbüro Arbeit & Leben, Bergischer VHS und Demokratie & Toleranz e.V. in Wuppertal. „Auf den Deckel! – Argumente gegen fremdenfeindliche Vorurteile.“ Ein Bierdeckelsortiment mit 6 Motiven (vorne ein typisches Vorurteil, Rückseite ein prägnantes Gegenargument mit Quellenangabe) kommt jetzt in Wuppertaler Kneipen und Cafés.  Das Projekt zielt auf ein breiteres Publikum, das in der Regel eher seltener mit den herkömmlichen Mitteln politischer Bildung zu erreichen ist. Geplant ist neben der Verteilung von Bierdeckeln (Auflage jeweils 7500) ein

    Pressegespräch
    im Café SWANE (Luisenstraße 102A) am 17.11. (um 19:00)

    sowie ein Info-Tisch in der Zentralbibliothek Wuppertal-Elberfeld mit Publikationen zum Thema „Vorurteile & Stammtischparolen“ und Werbung für geeignete „Argumentationstrainings“ zum Beispiel der Bergischen VHS. Das Projekt wird finanziert aus dem Bundesprogramm „Demokratie leben“.
    Die Aktion will bewusst ein klares Zeichen setzen: Wir können durchaus etwas tun gegen populistische Sprüche. Schrecksekunden überwinden. Kurz und knapp widersprechen. Position beziehen. Vielleicht nicht unbedingt überzeugen, aber unentschlossenen Menschen ein Beispiel geben. Rechtspopulistischen Parolen Paroli bieten - dafür gibt es einfache Strategien, und die lassen sich trainieren. Auch mit Bierdeckeln in der Stammkneipe.

    Das Layout der Bierdeckel konnte von einem Projekt mehrerer Vereine aus Sachsen, unter anderen Arbeit und Leben übernommen werden, deren Kampagne bundesweit für Schlagzeilen gesorgt hat. Ein kleiner Ausschnitt des Pressespiegels.

    http://www.sz-online.de/sachsen/bierdeckel-gegen-asyl-klischees-3442520.html
    http://www.dnn.de/Dresden/Lokales/Asyl-Debatte-Bierdeckel-sollen-mit-Vorurteilen-aufraeumen
    http://www.mdr.de/sachsen/bierdeckel-aktion-fluechtlinge-102.html
    http://asylfakten.de/wie-asylfakten-nur-offline-sachsen-liefert-fakten-auf-bierdeckeln/
    http://www.badische-zeitung.de/kommentare-1/ausgerechnet-auf-bierdeckeln-will-sachsen-ueber-fluechtlinge-aufklaeren--124959647.html

      • Kontakt

        Wuppertaler Initiative für Demokratie und Toleranz e.V.
        An der Bergbahn 33
        42289 Wuppertal

        Tel.: 0202/563-2759
        Fax: 0202/563-8178

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