• Wuppertaler Initiative für Demokratie und Toleranz e.V.

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    Pressemitteilung: Demokratie stärken und Zusammenleben fördern

    Die Stadt ruft zur Einreichung von Projektideen auf

    Bereits seit 2001 gibt es ein kommunales Handlungsprogramm gegen Rechtsextremismus und Rassismus. Seit seiner Verabschiedung setzt die Wuppertaler Initiative für Demokratie und Toleranz e.V. in Kooperation mit der Stadt Wuppertal die Maßnahmen im Themenfeld um, koordiniert die Angebote der Stadt, freier Träger und Initiativen und entwickelt gemeinsam mit diesen das Handlungsprogramm permanent weiter. Durch verschiedene Bundes- und Landesprogramme können nun die Weiterentwicklung des Handlungsprogramms und Maßnahmen und Projekte gefördert werden.
     
    Das Bundesfamilienministerium fördert über das Programm „DEMOKRATIE LEBEN! Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit“ Projekte freier Träger und Initiativen und stellt 39.000 € für 2017 für Einzelmaßnahmen zur Verfügung.
    Das Land NRW fördert über das Projekt „NRWeltoffen“ kommunale und freie Träger mit einem Gesamtvolumen von 70.000 €

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    Pressemitteilung: »Welche Werte leben?« Leitkultur und Zuwanderungsgesellschaft

    Impulsvorträge und Gespräch mit Prof. Dr. Hans-Georg Soeffner und Michael Müller
     
    Moderation: Wolfram Lumpe
     
    Datum: 9. März 2017
    Uhrzeit: 19:30 Uhr
    Ort: CityKirche Elberfeld (Alte reformierte Kirche), Kirchplatz 1, 42103 Wuppertal
    Veranstalter: Katholisches Bildungswerk Wuppertal/Solingen/Remscheid
    Eintritt: 3,00 Euro
     
    Seit der sogenannten »Flüchtlingskrise« findet in Deutschland vermehrt ein Diskurs über Überfremdung statt und daraus folgend über die Bedrohung der »eigenen« Kultur, Werte und des Wohlstands. Die Zunahme der Zuwanderung rückt den Integrationsstatus von Einwanderern in den Fokus und stellt die Frage nach der Notwendigkeit einer Leitkulturdebatte. Gerade vor dem Hintergrund der Landtagswahl in NRW im Mai diesen Jahres und auch der Bundestagswahl im Herbst 2017 wird sich diese Debatte verschärfen und muss sich positionieren gegenüber einer rechtspopulistischen Inanspruchnahme. 
    Die Frage ist, inwieweit Zivilgesellschaft sich das Nebeneinander unterschiedlicher Lebensentwürfe leisten kann, ob sie sich bereits auf den Weg dorthin befindet oder aber hinter dem Gefühl der »Überfremdung« die Sehnsucht nach einer Reduzierung von Komplexität in einer komplexen Welt steht. 

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    PRESSEMITTEILUNG Mobile Beratung NRW: „Zivilgesellschaftliches Engagement gegen Rechtsextremismus wertschätzen“

    mbt logoDie rechtsextreme Partei NPD wird nicht verboten. Der Antrag der Bundesländer auf ein Parteiverbot der NPD wurde abgelehnt.

    Ein erster Anlauf für ein solches Verbot war bereits im Jahr 2003 gescheitert, dieses Mal aber aus anderen Gründen. In der Begründung des Bundesverfassungsgerichts heute Morgen wurde der NPD zwar eine verfassungsfeindliche Haltung attestiert. So heißt es „Das politische Konzept der NPD ist auf die Beseitigung der freiheitlichen demokratischen Grundordnung gerichtet.“ Des Weiteren wird der NPD eine „Wesensverwandtschaft mit dem Nationalsozialismus“ zugeschrieben. Ein Parteiverbot wurde aber mit der Begründung, dass die NPD momentan nicht in der politischen Lage sei ihre verfassungswidrigen Ziele umzusetzen, abgelehnt.

    Mit Blick auf die gesamte Bundesrepublik mag es zutreffend sein, dass die NPD derzeit nur noch wenig politischen Einfluss in Parlamenten ausüben könne. Zu gering sind dazu ihre derzeitigen Wahlerfolge. Die Herausforderungen für jene Kommunen und Kreise, in denen die NPD in Räten und kommunalen Gremien vertreten ist, finden in dieser Sichtweise nur wenig Beachtung. Ebenso gilt es, die Strukturen der NPD im Blick zu behalten, welche nach wie vor in einigen Regionen eine wichtige Rolle für die rechtsextremen Szenen bilden. Mehr denn je gilt es jetzt, sich  mit Personal, Inhalten und Strategien der ältesten extrem rechten Partei in der Bundesrepublik auseinander zu setzen und solidarisch mit denen zu sein, die von ihren Aktivitäten betroffen sind. Daher muss eine gesellschaftliche und politische  Auseinandersetzung mit den Inhalten der Partei NPD wieder in den Vordergrund rücken, nachdem jahrelang das Verbotsverfahren im Mittelpunkt stand.

    Hierzu Heiko Klare, Mitarbeiter der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus in NRW: „Im Hinblick auf eine notwendige gesamtgesellschaftliche Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus und Rassismus sind Parteiverbote ohnehin nur ein bedingt geeignetes Mittel. Vielmehr kommt es darauf an, zivilgesellschaftliches Engagement für eine demokratische Kultur vor Ort wertzuschätzen und zu fördern.“

    18.01.2017 // Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus NRW
    www.mobile-beratung-nrw.de

    "Auf den Deckel!"

    Bierdeckel gegen Vorurteile

    Irgendwer haut einen rassistischen Spruch, eine rechtspopulistische Parole raus, etwa gegen Flüchtende oder "den“ Islam insgesamt und wir denken nachher: Hätte ich doch (...) dagegengehalten. Der „Stammtisch“ ist inzwischen überall: In der Schlange vor der Kasse im Supermarkt, auf dem Spielplatz, in Bus und Bahn, auf dem Schulhof und natürlich in der Kneipe.

    Mit einfachen und leicht einprägsamen Argumenten gegen verbreitete Vorurteile angehen: Das ist das Ziel ein „Bierdeckel-Aktion“, initiiert vom Regionalbüro Arbeit & Leben, Bergischer VHS und Demokratie & Toleranz e.V. in Wuppertal. „Auf den Deckel! – Argumente gegen fremdenfeindliche Vorurteile.“ Ein Bierdeckelsortiment mit 6 Motiven (vorne ein typisches Vorurteil, Rückseite ein prägnantes Gegenargument mit Quellenangabe) kommt jetzt in Wuppertaler Kneipen und Cafés. Das Projekt zielt auf ein breiteres Publikum, das in der Regel eher seltener mit den herkömmlichen Mitteln politischer Bildung zu erreichen ist.

    Die Aktion will bewusst ein klares Zeichen setzen: Wir können durchaus etwas tun gegen populistische Sprüche. Schrecksekunden überwinden. Kurz und knapp widersprechen. Position beziehen. Vielleicht nicht unbedingt überzeugen, aber unentschlossenen Menschen ein Beispiel geben. Rechtspopulistischen Parolen Paroli bieten - dafür gibt es einfache Strategien, und die lassen sich trainieren. Auch mit Bierdeckeln in der Stammkneipe.

    Einen großen Dank an die Kolleg_innen von Arbeit und Leben Sachsen, von denen wir das Layout und die Projektidee übernehmen konnten.

    Pressespiegel:

    http://www.wz.de/lokales/wuppertal/stadtleben/aktion-bierdeckel-helfen-gegen-stammtischparolen-1.2318214

    http://www.wuppertaler-rundschau.de/lokales/ko-fuer-stammtischparolen-aid-1.6407719

    Radio Wuppertal berichtet: Part 1 / Part 2

    Einladung: Holocaust Gedenktag

    Seit 1996 ist der 27. Januar in Deutschland der offizielle Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus, und im Jahr 2005 erklärte die Generalversammlung der Vereinten Nationen in einer Resolution diesen Tag zum internationalen Holocaustgedenktag.

    In Wuppertal findet die Gedenkstunde statt am Sonntag, 29. Januar 2017, 16.00 Uhr, in der Evangelischen CityKirche, Kirchplatz 2, Wuppertal-Elberfeld

    In diesem Jahr wird der Nachmittag durch Studierende der Bergischen Universität gestaltet. Sie stellen die Gedenkstunde unter das Thema „Erinnern an die Opfer des Nationalsozialismus“.
    Die Studierenden haben sich mit der Frage beschäftigt, wie man sich heute als junger Mensch, 72 Jahre nach der Ermordung so unfassbar vieler Menschen, angemessen an die Opfer erinnern kann. Wie erleben wir eigentlich Erinnerungskultur“? An welche Menschen wird vielleicht zu wenig oder gar nicht gedacht? Welche Rolle spielt die Politik, welche die Schule, die Medien? Und was hat das alles mit uns zu tun? Welchen Nutzen hat der Blick in die Geschichte, wenn es um Probleme der Gegenwart geht? Was bedeutet es, „aus der Geschichte zu lernen“ und welchen Sinn hat dabei die Würdigung der Opfer? Die Studierenden verstehen ihren Beitrag als einen Versuch, sich fragend und skeptisch, kritisch und selbstkritisch dem Thema des Erinnerns zu nähern.

    Veranstalter sind die Stadt Wuppertal, die Begegnungsstätte Alte Synagoge Wuppertal, die Bergische Universität Wuppertal und die evangelische CityKirche Elberfeld.

    Über Ihr Kommen würde ich mich sehr freuen.
    Andreas Mucke
    Oberbürgermeister

      • Kontakt

        Wuppertaler Initiative für Demokratie und Toleranz e.V.
        Bendahlerstraße 29
        42285 Wuppertal

        Tel.: 0202/563-2759
        Fax: 0202/563-8178

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