• Wuppertaler Initiative für Demokratie und Toleranz e.V.

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  • „Der 8. Mai 1945 war ein Tag der Befreiung“

„Der 8. Mai 1945 war ein Tag der Befreiung“

„Der 8. Mai 1945 war ein Tag der Befreiung“
(Bundespräsident Richard von Weizsäcker am 8. Mai 1985)

Vor 72 Jahren endete der 2. Weltkrieg in Deutschland und damit die Regierungszeit der NSDAP. Durch 12 Jahre nationalsozialistische Herrschaft, geprägt von Faschismus und Terror, entstand unvorstellbares und schreckliches Leid, das noch immer nachwirkt. Daher ist der 8. Mai 1945 das Datum der Befreiung von Krieg und Faschismus. Die Gräber der Wuppertaler Bombenopfer, der Kriegsgefangenen und der polnischen und sowjetischen Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter auf dem Friedhof Norrenberg aus der Zeit des Krieges zeigen uns, dass der Schrecken und das Unrecht des Krieges keinen Halt machten vor Menschen jeglicher Herkunft und Nationalität. Auch sind sie uns ständige Mahnung, damit wir nicht vergessen, zu welchen Verbrechen Menschen fähig sind und wir wachsam bleiben für die politischen Strömungen und die politische Kultur in unserer Gesellschaft.

Diese Mahnung bleibt aktuell, da wir in Europa wieder stärker merken, dass Frieden und Sicherheit keine Selbstverständlichkeit sind, sondern stets angefochten bleiben.

Zur aktuellen Lage
-          Krieg und Terror sind nicht nur Fluchtursachen für viele Menschen. Bis heute sind es immer noch Mittel zur Durchsetzung politischer, ideologischer und wirtschaftlicher Interessen überall in der Welt. Auch wenn wir in Europa vor manchen „Brandherden“ die Augen verschließen, erleben wir doch ihre Auswirkungen.
-          Der religiös motivierte Terrorismus gerät immer mehr in den Fokus und schürt ein gesamtgesellschaftliches Gefühl der Unsicherheit und der Angst.
-          Rassismus führt nicht immer zwangsläufig zu Krieg und Terror. Dennoch setzt er die Würde des Menschen herab und diskriminiert sie. Rassistische Tendenzen, manchmal in getarnter Form, sind immer noch eine Realität, auch in Deutschland.
-          Die Religionsfreiheit, wie sie in Deutschland im Grundgesetz verankert ist, ist weltweit keine Selbstverständlichkeit. Religiöse Unterdrückung weltweit wächst rasant. Immer wieder werden Menschen Opfer religiöser Unterdrückung und Diskriminierung und dies nicht nur in Ländern, wo die Religionsfreiheit faktisch nicht existiert, sondern auch in Deutschland.    

Unsere Haltung:
-          Krieg und Terror dürfen kein legitimes Mittel sein, um eigene Interessen durchzusetzen.
-          Rassismus als Begründung Menschen in herabwürdigender Weise zu behandeln, widerspricht den Menschenrechten und ist daher kategorisch abzulehnen.
-          Religions- und Meinungsfreiheit sind hohe Güter. Daher gilt es dafür einzutreten, dass Menschen nicht aufgrund ihres religiösen Bekenntnisses, ihrer politischen oder weltanschaulichen Meinung verfolgt, unterdrückt oder getötet werden.

Wir rufen daher dazu auf, dass…
-          … politische Parteien und die Wirtschaft in Deutschland sich für gerechte Strukturen des Wirtschaftssystems und friedliche und gewaltfreie Lösungen bei Konflikten einsetzen und dabei den Menschen nicht zum Wirtschaftsfaktor verkommen lassen.
-          … religiöse Gemeinschaften und politische Parteien sich vom Terrorismus eindeutig distanzieren.
-          … politische Parteien und Kirchen sich für Menschen einsetzten, die Aufgrund ihres Glaubens verfolgt werden. Besonders die Kirchen müssen beunruhigt sein angesichts 200 Millionen verfolgter Christinnen und Christen weltweit.
-          … ein gesellschaftliches Klima entsteht, in dem es selbstverständlich ist Zuflucht suchendende Menschen freundlich aufzunehmen.

Wir rufen auf zur:
Mahn- und Gedenkkundgebung
Montag; 8. Mai, Beginn 17 Uhr
Friedhof Norrenberg
Theodor-Fontane-Straße
Wuppertal-Heckinghausen

21.03.2017

    • Kontakt

      Wuppertaler Initiative für Demokratie und Toleranz e.V.
      Bendahlerstraße 29
      42285 Wuppertal

      Tel.: 0202/563-2759
      Fax: 0202/563-8178

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