• Wuppertaler Initiative für Demokratie und Toleranz e.V.

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  • »Wie wollen wir leben?« Migration, Flucht, Vertreibung

»Wie wollen wir leben?« Migration, Flucht, Vertreibung

Impulsvorträge und Gespräch Moderation: Peter Grabowski
Datum: 23. Mai 2017
Uhrzeit: 19:30 Uhr
Ort: CityKirche Elberfeld (Alte reformierte Kirche)
Kirchplatz 1, 42103 Wuppertal
Veranstalter: Katholisches Bildungswerk Wuppertal/Solingen/Remscheid
Eintritt: 3,00 Euro
Globale Prozesse prägen das Migrationsgeschehen. Migration, auch die erzwungene, ist nicht die Ausnahme, sondern die Regel. Die Gründe sind unterschiedlich und müssen in einem komplexen Gesamtkontext gesehen werden. Über zehn Millionen Menschen mussten nach dem Zweiten Weltkrieg in die westdeutsche Gesellschaft integriert werden; dieser Prozess lief nicht konfliktfrei und war dennoch größtenteils »erfolgreich«.

Diese »Migrationserfahrungen« werden in den gegenwärtigen öffentlichen Debatten um Zuwanderung und Aufnahmegesellschaft wenig berücksichtigt. Die Auseinandersetzung mit den Flucht- und Vertreibungsgeschichten der jungen Bundesrepublik sensibilisiert für diese »deutschen Migrationserfahrungen« und schärft den Blick in der Debatte, wie wir unser Zusammenleben gegenwärtig und zukünftig gestalten wollen. Prof. Dr. Jochen Oltmer ist wissenschaftlicher Angestellter am »Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien« (IMIS) der Universität Osnabrück und seit 1997 Mitglied des IMISVorstandes. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählt die historische Migrationsforschung mit Blick auf deutsche, europäische und globale Migrationsverhältnisse im 19., 20. und 21. Jahrhundert. Prof. Dr. Jochen Oltmer zählt zum wissenschaftlichen Beraterkreis der Stiftung »Flucht, Vertreibung, Versöhnung« in Berlin. Dr. Andreas Kossert ist seit 2010 als wissenschaftlicher Mitarbeiter bei der Stiftung »Flucht, Vertreibung, Versöhnung« tätig und ist für die Bereiche Dokumentationszentrum, Forschung sowie Veranstaltungen zuständig. Von 2001 bis Ende 2009 arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am »Deutschen Historischen Institut Warschau«. 2008 legte er die Studie »Kalte Heimat. Die Geschichte der deutschen Vertriebenen nach 1945« vor. In Kooperation mit der CityKirche Elberfeld (Alte reformierte Kirche) Für Rückfragen steht Ihnen Dr. Katja Schettler, Mitarbeiterin des Katholischen Bildungswerks Wuppertal/Solingen/Remscheid, zur Verfügung: Tel: 0202 49583-17, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

    • Kontakt

      Wuppertaler Initiative für Demokratie und Toleranz e.V.
      Bendahlerstraße 29
      42285 Wuppertal

      Tel.: 0202/563-2759
      Fax: 0202/563-8178

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