Denkmal der Namen-Präsentation

Am 15. April 2011 wurde das Denkmal der Namen im Deewerth´schen Garten präsentiert, auf dem Wuppertal Opfer der Nazi-Diktatur verzeichnet sind. Zu der Veranstaltung kamen etwa 200 Menschen, zu den Gästen zählten Zeitzeugen aus Israel, den USA und der Ukraine waren. Es wurde den Opfern gedacht und an die Gräueltaten erinnert, die diese über sich ergehen lassen mussten. Die Besonderheit des Denkmals ist, dass alle Wuppertaler Opfer, gleichwohl ob sie einer Minderheit angehörten, sie politische andersdenkende waren, oder sie einer damals unerwünschten Religion angehörten, aufgelistet sind. Ob die Gedenktafel mit den über 3.100 Namen  im Deewerth´schen Garten bleibt, oder an einem anderen Ort fest verankert wird, entscheidet sich erst im Sommer dieses Jahres.

Im Rahmen der Gedenkveranstaltung wurde auch das digitale Gedenkbuch vorgestellt und freigeschaltet. Im Internet können so die Biografien der Wuppertaler Opfer nachgelesen und recherchiert werden. Zudem werden permanent weitere Biografien insbesondere zu den weniger erforschten Wuppertaler Opfergruppen, wie den Sini und Roma und den zeugen Jehova, gesucht und ergänzt.

Unter  www.gedenkbuch-wuppertal.de das digitale Gedenkbuch besucht werden.

Für mehr Informationen hier klicken