Tora und Textilien

Am 12. April 2011 startete in der Begegnungsstätte Alte Synagoge Wuppertal die Ausstellung „Tora und Textilien“ , die sich mit jüdischem Leben im Bergischen Land befasst. Innerhalb der Ausstellung wird es am 18. Mai um 19:30 Uhr eine extra Ausstellung geben, die den Namen "Irgendwie Jüdisch" trägt und sich mit dem Begriff des jüdischen beschäftigt.

In der Ausstellung "Irgendwie jüdisch" werden Menschen portraitiert, die sich mit dem Judentum verbunden oder angehörig fühlen. Die Fragen „Was eigentlich ist das Judentum? Was bedeutet es jüdisch zu sein? Wie viele Juden gibt es in unserer Stadt und wie leben sie ihre Religion?“ sollen mithilfe der Ausstellung beantwortet werden und können in einem Gespräch mit Dadiv Yadgarov im Nachhinein noch vertieft werden. Das Projekt "Irgendwie jüdisch" startete 2010 im Verbund mit der Wuppertaler Initiative für Demokratie und Toleranz e.V. im Rahmen des LAP.

Die Dauerausstellung "Tora und Textilien" beleuchtet mit Objekten, Dokumenten und Fotografien die jüdische Geschichte und geht auf die Integration und die Ausgrenzung der Juden ein. Die Begegnungsstätte wandelt sich somit in einen musealen Ort für jüdische Geschichte und Kultur in der Region, womit sie in der hiesigen Museumslandschaft einzigartig ist.