Jahrestag der Befreiung von Krieg und NS-Regime

Das Ende des Zweiten Weltkriegs jährt sich in diesem Jahr zum sechsundsechzigsten Mal. Krieg und Schrecken gingen von Deutschland aus.

Die Gräber der Kriegsgefangenen, der Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter aus Polen und Russland und der Heckinghauser Bombenopfer auf dem Friedhof Norrenberg sind uns stetige Mahnung und Warnung.

Am 8. Mai 1945 endeten in Deutschland Krieg und faschistische Gewaltherrschaft.

 Trotz zweier Weltkriege und 66 Jahre nach dem 8. Mai 1945

  • sind Krieg und Terror immer noch Mittel zur Durchsetzung politischer und wirtschaftlicher Interessen
  • sind Völker und Kulturen von einem friedlichen und gleichberechtigten Miteinander noch weit entfernt
  • sind Neonazismus und Rassismus in unserem Land noch gegenwärtig und sogar in unseren Parlamenten vertreten
  • führt die globale Wirtschaftskrise zu Protektionismus und nationalstaatlichem Denken und zum Abbau sozialer Errungenschaften

 Wir rufen daher dazu auf:

  • die politischen Parteien und die Wirtschaft in Deutschland aufzufordern, sich für gerechtere Strukturen des Wirtschaftssystems, die Schöpfung bewahrende Maßnahmen und friedliche und gewaltfreie Lösungen von Konflikten einzusetzen.
  • Erziehung, Bildung und Kultur zu fördern, die soziale und kulturelle Ausblutung der Städte zu unterbinden und den Menschen nicht zum Wirtschaftsfaktor verkommen zu lassen.
  • Insbesondere die junge Generation zum Engagement gegen Krieg, Rassismus und Gewalt und für Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung zu ermutigen.

 

Wir laden ein zur Gedenkveranstaltung

 Sonntag, 8. Mai 2011, um 12:00 Uhr

Friedhof Norrenberg, Theodor-Fontane-Str. 52

42289 Wuppertal-Heckinghausen

 Ansprachen:

  • Ein Vertreter des Generalkonsulats der Russischen Föderation (angefragt)
  • Ein Vertreter der Botschaft der Republik Polen (angefragt)
  • Frau Bürgermeisterin Silvia Kaut für die Stadt Wuppertal
  • Pfr. Hans-Achim Wellnitz (Vereinigte Evangelische Kirchengemeinde Heckinghausen
  • Jochen Vogler (Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes / Bund der Antifaschisten)
     

Musikalische Untermalung:           Carmina Venti

Diesen Aufruf unterstützen bisher:
Superintendentin Ilka Federschmidt, die Evangelischen Kirchengemeinden Heckinghausen, Elberfeld-Nord, Unterbarmen, Wichlinghausen-Nächstebreck, Gemarke-Wupperfeld, Uellendahl-Ostersbaum, Elberfeld-Südstadt, Jugendring Wuppertal e.V., Else-Lasker-Schüler-Gesellschaft e.V., Spurensuche – NS-Geschichte in Wuppertal e. V.,  GEW Stadtverband Wuppertal, VVN/BdA Kreisverband Wuppertal, Bezirksvertretung Heckinghausen, Bündnis 90/Die Grünen Ratsfraktion  und Kreisverband Wuppertal, Die Linke Ratsfraktion und Kreisverband, DKP-Kreisorganisation Wuppertal, FDP Ratsfraktion Wuppertal, SPD Ratsfraktion und Unterbezirk Wuppertal, Bernd Kleinschmidt (WfW – Wählergemeinschaft Heckinghausen),

Verantwortlich: Hans-Achim Wellnitz, Rübenstr. 23, 42289 Wu