Anti-Kriegs-Film im BürgerBahnhof

Am Mittwoch, dem 22. Juni 2011 wird im BürgerBahnhof Konrad Wolfs Anti-Kriegsfilm-Klassiker gezeigt. Anlass dazu ist der 70. Jahrestag des faschistischen Überfalls auf die Sowjetunion im Jahre 1941.

Der ab 12 Jahren freigegebene Film porträtiert das Leben von Georg Hacker, einem 19-jährigen der mit einer Aufklärungseinheit der Roten Armee 1945 nach Deutschland kam. Der in Deutschland geborene und aufgrund des Hitler-Regimes in die Sowjetunion ausgewanderte Jugendliche hat dabei mit verschiedenen Problemen zu kämpfen und schafft es nur langsam sich in seiner neuen-alten Heimat zurecht zu finden.

Bestimmend für den wohl persönlichsten Film von Konrad Wolf waren sein Tagebuch und die erlebten Ereignisse zwischen dem 16. April und dem 3. Mai 1945. Wie sein Filmheld kerte er mit der Roten Armee in das Land zurück, das seine Familie 1933 verlassen musste.

Der Völkerrechtswidrige Angriff "Unternehmen Barbarossa" des nationalsozialistischen Regimes Deutschlands zielte auf einen rassistischen Vernichtungskrieg zur Zerstörung des "jüdischen Bolschewismus". Der gesamte europäische Teil der Sowjetunion sollte erobert, ihre politischen und militärischen Führungskräfte ermordet und große Teile der Zivilbevölkerung dezimiert, entrechtet und vertrieben werden. Die Verwirklichung dieses Kriegsplans scheiterte bereits im Dezember 1941, die Sowjetunion hatte jedoch bis zum Sieg über das faschistische Regime im Mai 1945 den Tod von ca. 35 Millionen, mehrheitlich Zivilisten, zu beklagen.

Der Einritt zur Veranstaltung ist frei. Für Schulen oder andere Gruppen sind zusätzliche Sondervorführungen möglich.

 

Beginn: 20:00 Uhr

Eintritt: Frei

Adresse:  Bahnstr. 16, BürgerBahnhof Wuppertal-Vohwinkel,42327 Wuppertal

Dauer des Films: 118 Minuten

Alterbeschränkung: 12 Jahre

Veranstalter: Bürgerverein Vohwinkel e.V./ Projekt BürgerBahnhof  http://www.buergerbahnhof.com

in Kooperation mit VVN/BdA-Wuppertal  http://wuppertal.vvn-bda.de