Aufruf zu Projektideen gegen Rassismus und Rechtsextremismus
- Details
- Mittwoch, 17 August 2011
Im Rahmen des Bundesprogramms "Toleranz fördern - Kompetenz stärken" gefördert durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend besteht im Programmbereich "Lokaler Aktionsplan" weiterhin die Möglichkeit eine Förderung für ein Projekt zu beantragen.
Wir haben die wichtigsten Informationen einmal zusammengefasst:
Die Förderung
umfasst Aktionstage, Projekte zum Aufbau von Netzwerken, Projekte der außerschulischen Jugendbildung, Beratungsangebote, Diskussions- und Informationsveranstaltungen, Fachtagungen und Kongresse, Ausstellungen, Schulprojekte, Forschungsprojekte sowie Qualifizierungs- und Weiterbildungsangebote.
Die Projektlaufzeit
richtet sich nach dem Förderjahr, d.h. die zu fördernden Maßnahmen haben einen maximalen Projektzeitraum von zwölf Monaten (für 2011 nur noch bis 31.12.2011).
Die Förderhöhe
für Einzelprojekte beläuft sich auf 20.000 Euro. Eine Kofinanzierung ist erwünscht, aber nicht zwingend erforderlich.
Der Aufruf
geht an Vereine und Initiativen Projekte zu entwickeln und diese bei der Koordinierungsstelle einzureichen. Projektanträge können kontinuierlich gestellt werden. Der Begleitausschuss entscheidet mehrmals im Jahr über eingereichte Anträge.
Die Teilnehmer
müssen Träger, Initiativen und Organisationen die ihren Hauptsitz in der Stadt Wuppertal vorhalten sein und sich in Ihrer Arbeit für die Stärkung und Implementierung demokratischer und humanistischer Werte in verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen engagieren und sich somit gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus positionieren.
Die Projekte
sollen auf einer Analyse der lokalen Situation beruhen und sich auf den spezifischen Bedarf oder ein spezifisches Problem im lokalen Kontext beziehen. Im Rahmen der Antragsstellung ist klar herauszuarbeiten, inwiefern das Projekt dazu beiträgt, das Handlungskonzept des Lokalen Aktionsplanes in Wuppertal zu unterstützen. Auf mindestens eines der genannten Leitziele muss in der Konzeption des Projektes deutlich Bezug genommen werden. Die Projekte sollten darüber hinaus präventiv und nachhaltig ausgerichtet sein. Eine Beteiligung der Zielgruppen sowie nach Möglichkeit eine Kooperation von Trägern und Initiativen ist wünschenswert.
Die Leitziele
- Stärkung der demokratischen und politischen Kultur zur Prävention von Rechtsextremismus
- Förderung des interkulturellen Dialogs
- Förderung von Zivilcourage und zivilgesellschaftlicher Meinungsäußerung
Die Zielgruppen
- Kinder und Jugendliche
- Migrant/innen
- Multiplikator/innen in der Jugendarbeit
- lokale Verantwortungsträger/innen
Die Ausschreibungsunterlagen, Antragsformulare und Antragsfristen finden sie hier.
Bei Interesse senden Sie ihren Projektantrag an This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. . Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne unter der Telefon Nr. 0202-5632759 oder 0202-56328888 zur Verfügung
Das Ressort Zuwanderung & Integration der Stadt Wuppertal








