Projekt: Klänge des Verschweigens

Klänge des Verschweigens ist der Titel eines historischen Dokumentarprojekts vom CINETARIUM, in dessen Mittelpunkt die Lebensgeschichte des Musikers Wilhelm Heckmann steht. Dieser war in den 20er und 30er Jahren ein beliebter Alleinunterhalter, bis die Gestapo ihn 1937 auf Grundlage des "Homosexuellenparagraphen" erst ins KZ Dachau, dann nach Mauthausen verschleppte. Heckmann war dort jahrelang ein zentrales Mitglied des Lagerorchesters.

Er überlebte die Befreiung des Lagers, eine offene Auseinandersetzung mit seiner Vergangenheit als Rosa-Winkel-Häftling fand zu seinen Lebzeiten jedoch nie statt.

Eine Datenbank mit Photographien, Musiken, Videoclips und zahlreichen Dokumenten steht zur weiteren Auseinandersetzung mit dem Thema zur Verfügung. Außerdem ist ein gleichnamiger Film in Arbeit; Bildungsprojekte, eine Broschüre sowie eine Ausstellung zum Thema sind geplant.

 

Weitere Informationen sowie Materialien gibt es unter:

www.facebook.com/KlaengeDesVerschweigens

de.wikipedia.org/wiki/Wilhelm_Heckmann