Verein(t) gegen Rechtsextremismus
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- Freitag, 28 Oktober 2011
Das Handlungskonzept „Verein(t) gegen Rechtsextremismus” unterstützt Sportvereine dabei, gegen Rechtsextremismus vorzugehen.
Rechtsextremistische Einstellungen sind in allen gesellschaftlichen Bereichen anzutreffen, auch im Sport. Deshalb haben das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, das Bundesministerium des Innern, der Deutsche Olympische Sportbund, die Deutsche Sportjugend sowie der Deutsche Fußballbund gemeinsam ein Konzept erarbeitet. Ziel ist es, Sportvereine zu sensibilisieren, zum Handeln zu motivieren und sie dabei zu unterstützen, gegen Rechtsextremismus vorzubeugen und vorzugehen.
Mit der Auftaktveranstaltung „Foul von Rechtsaussen” am 18. Januar 2011 in Berlin hat die Umsetzung von „Verein(t) gegen Rechtsextremismus – Handlungskonzept von Sport und Politik zur Förderung von Toleranz, Respekt und Achtung der Menschenwürde” begonnen.
Ziel ist es, Sportvereine dabei zu unterstützen, gegen Rechtsextremismus vorzubeugen und vorzugehen. „Jegliche Form von Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Diskriminierung ist menschenverachtend und zerstört das, wofür Sport steht: Fairness und Miteinander” , erklärte Familienministerin Kristina Schröder.
Die Umsetzung des Handlungskonzeptes „Verein(t) gegen Rechtsextremismus” sieht umfassende Informations- und Beratungsangebote vor und soll die Akteure aus Sport und Politik enger vernetzen. Unter anderem soll verhindert werden, dass der Sport als Plattform zur Verbreitung rechtsextremistischer Werte und Gedankenguts missbraucht wird. Wichtigste Zielgruppe der Maßnahmen sind die Sportvereine, da dort rund die Hälfte aller 16- bis 25-Jährigen aktiv eingebunden ist.
Hier können Sie das Handlungskonzept herunterladen.
Expertise „Rechtsextremismus im Sport in Deutschland und im internationalen Vergleich“.
Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite des Bundesfamilienministeriums und auf der Seite des Bundesministeriums des Innern.







