• Wuppertaler Initiative für Demokratie und Toleranz e.V.

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    2. AFRIKA FILMTAGE IN WUPPERTAL

    August bis November 2017:

    In der Zeit von August bis Oktober 2017 veranstaltet die Wuppertaler Initiative für Demokratie und Toleranz e.V. im Rahmen des Landesprogramms NRWeltoffen die ersten „Afrika-Wochen“ in Wuppertal. In diesem Zeitraum gibt es zahlreiche Afrika-bezogene Veranstaltungen und Filme aus Afrika. Diese Wochen werden in Kooperation mit der Filminitiative aus Köln, dem REX-Kino, der VEM (Vereinigte Evangelische Mission), dem Berufskolleg Straßburger Str., dem Swane-Cafe, Cafe ADA, Der Klub, Mark Tykwer von Offstream, WAT-Bündnis und zahlreichen Einzelpersonen umgesetzt. Das Thema der diesjährigen Filmtage lautet: „Landgrabbing und Migration“.

    Mittwoch 16.08., 21:30 Uhr 

    "Félicité" (OmdU) 

    Demokratische Republik Congo 2016, Regie: Alain Gomis, mit Véro Tshanda Beya Mputu, Gaetan Claudia, Papi Mpaka u.a. 

    Die Titelheldin dieses sehr besonderen Films ist eine selbstbewusste Frau, die dem harten Alltag in der kongolesischen Millionenstadt Kinshasa die Stirn bietet und als Barsängerin für sich und ihren Sohn sorgt. Kraftvoll und intensiv inszeniert, überrascht "Félicité" mit lakonischem Humor und wunderbarer Musik. Als Begleitband der Künstlerin fungiert die weltweit gefeierte Gruppe Kasai Allstars, deren Alben unter dem Label Congotronics Musikkritiker und Fans afrikanischer Musik gleichermaßen begeistern. "Félicité" gewann den Silbernen Bären der diesjährigen Berlinale, das Wuppertaler Open-Air-KinoTalflimmern zeigt den Film als Preview im Rahmen der 2. Afrika-Filmtage Wuppertal, am 5. Oktober startet er in den deutschen Kinos. 

    felicite 01 copyright grandfilm

    Copyright "Grandfilm"

    Ort: Gathedrale, Alte Feuerwache, Gathe 6, 42107 Wuppertal

    Ansprechpartner: Mark Tykwer

    Das nachfolgende Programm für Ende August bis November folgt in den nächste Tagen

     

     

     

    Todsicher?! Abschiebungen nach Afghanistan

    Donnerstag 22. Juni 2017, 19:00 Uhr

    Im März fand in der CityKirche eine Podiumsdiskussion zu der politischen Situation in Afghanistan und der Haltung der Parteien im alten Landtag von NRW zu der Frage von Abschiebungen nach Afghanistan statt. VertreterInnen von Amnesty, dem Flüchtlingsrat NRW, von der Diakonie Wuppertal und einer Selbsthilfegruppe von Flüchtlingen befragten Politikerinnen und Politiker zu ihrer Meinung. Über 200 Menschen interessierte das brisante Thema, darunter viele Geflüchtete. An diesem Abend referiert Friederike Stahlmann, Expertin und Gutachterin in gerichtlichen Verfahren, über die aktuelle Situation in Afghanistan, die Fluchtursachen und Gefahren für Abgeschobene. Sie zeigt Rückkehrerbeispiele auf und stellt einzelne BAMF-Bescheide vor. Ein Hauptthema werden vor allem die sog. jungen, gesunden und arbeitsfähigen Männer sein. Es wird Zeit für Nachfragen geben. Auch Geflüchtete werden an der Diskussion teilnehmen.

    Eine Veranstaltung der Initiative „Wuppertal – kein Ort für Nazis“ in Kooperation mit der Evangelischen CityKirche Elberfeld und der Diakonie Wuppertal

    Eintritt frei (um Spenden für einen Rechtshilfefond wird gebeten)

    Lesung: “Klawitter” am 22.06.17

    Der Allgemeine Studierenden Ausschuss (AStA) der Kirchlichen Hochschule Wuppertal/Bethel erinnert an den Dramatiker und Schriftsteller Georg Kaiser (1878-1945). Er hat über 60 dramatische Texte hinterlassen und war in den 20. Jahren des vorigen Jahrhunderts der meistgespielte Dramatiker auf deutschen Bühnen.Am 10. Mai 1933 wurden auch seine Bücher verbrannt. 1938 musste er in die Emigration, in die Schweiz fliehen.Hier entstand 1940 seine Tragikomödie “Klawitter”, als Teil 1 seines Diptychons “NSDAP”. Darin schildert er das Schicksal des einst gefeierten Dichters Ernst Hoff, dessen Leben durch die neuen Machthaber und ihr faschistisches Verständnis von Kunst und Literatur eine tödliche dramatische Wende erfährt.

    Präsentiert wird “Klawitter” als Szenische Lesung, vorgetragen vom Ensemble “Projektgruppe Ernst Toller” unter Leitung von Dirk Krüger.

    Dazu erklingen Lieder aus Robert Schumanns Liederzyklus “Dichterliebe”.

    Donnerstag, 22. Juni 2017, 20.00 Uhr

    Kirchliche Hochschule Wuppertal/Bethel, Missionsstraße 9a/b, 42285 Wuppertal, Hörsaal 3

    Die Veranstaltung ist öffentlich.
    Der Eintritt frei.

    Weitere Einzelheiten können dem angehängten Plakat entnommen werden.

    2017 Klawitter kiho Plakat

    Vortrag "Warum das 'Dritte Reich' für Homosexuelle 1945 nicht zu Ende war"

    Wann: Mittwoch, 31. Mai 2017, 18.30 Uhr

    Wo: Bergische VHS, Auer Schulstraße 20, 42103 Wuppertal, Raum B 222

    Wer: Marcus Velke, M.A. (Köln), Historiker, Doktorand an der Universität Bonn im Fach Osteuropäische Geschichte, freie Mitarbeit im Schwulen Museum* Berlin im Projekt "Wissenschaftliche Aufarbeitung der Schicksale der Opfer des ehemaligen § 175 in Hessen 1945-1985". Erster Vorsitzender des "Centrum Schwule Geschichte Köln". Veröffentlichungen zur Geschichte baltischer 'Displaced Persons', zur Geschichte ärztlicher Standespolitik in Hessen und zur Geschichte homosexueller Emanzipation in Deutschland im 20. Jahrhundert.

    Eintritt: frei. Spenden zur Unterstützung unserer Arbeit sind ausdrücklich erwünscht.

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    Analyse zur Landtagswahl

    Extrem rechte und rechtspopulistische Parteien in NRWMBR NRW 1501
    Analyse zum Wahlkampf und den Ergebnissen der Mobilen Beratung NRW

    Seit fast zehn Jahren sind die Mobilen Beratungsteams in den Regierungsbezirken NRWs feste Ansprechpartnerinnen für alle, die sich im Land mit Rechtsextremismus, Rassismus, Antisemitismus und anderen Ungleichwertigkeitsvorstellungen auseinandersetzen wollen – oder müssen. Neben der konkreten Unterstützung von Initiativen, engagierten Personen, Verbänden, Bildungseinrichtungen, Unternehmen, Vereinen, Parteien oder Behörden vor Ort durch Beratung, Qualifizierung und Begleitung ist seit vielen Jahren die Recherche und Analyse aktueller Herausforderungen im Themenfeld eine Hauptaufgabe der Teams. Die Ergebnisse wollen wir möglichst hilfreich und nutzbar für Engagierte und Interessierte aufbereiten und weitergeben.

    Daher legen wir auch 2017 eine Analyse der Landtagswahl hinsichtlich rechtspopulistischer und rechtsextremer Parteien vor. Im ersten der Teil finden Sie eine durch den Dortmunder Journalisten Felix Huesmann erstellte NRW-weite Analyse der Parteien des rechten Spektrums im Landeswahlkampf. Dieser landesweiten Einschätzung folgt die Beschreibung und Analyse der Strategien und des Wahlkampfes mit regionalem und lokalen Bezug.

    Neben tabellarischen Darstellungen der Wahlergebnisse rechter Parteien werden die fünf Regierungsbezirke Arnsberg, Detmold, Düsseldorf, Köln und Münster von dem jeweils zuständigen Mobilen Beratungsteam gegen Rechtsextremismus regionalspezifisch analysiert und ausgewertet. Gemeinsamkeiten, aber auch Unterschiede der verschiedenen Regionen NRWs werden so deutlich. Die Texte sind unabhängig voneinander lesbar, Wiederholungen sind dabei allerdings nicht immer vermeidbar beziehungsweise beabsichtigt.

    Broschüre zur Landtagswahl NRW (PDF-Datei, ca. 1mb)

     

     

      • Kontakt

        Wuppertaler Initiative für Demokratie und Toleranz e.V.
        Bendahlerstraße 29
        42285 Wuppertal

        Tel.: 0202/563-2759
        Fax: 0202/563-8178

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