Report: "Staatsversagen. Wie Engagierte gegen Rechtsextremismus im Stich gelassen werden. Ein Report aus Westdeutschland"

Die Amadeu Antonio Stiftung hat einen Bericht vorgestellt, in dem unter anderem der Nazi-Angriff auf eine Veranstaltung des Medienprojektes im Wuppertaler CinemaxX aus dem Jahr 2010 thematisiert wird. Im Besonderen wird der Umgang der Wuppertaler Behörden mit diesem Vorfall kritisch beleuchtet. Trotz klarer Sachlage musste sich bis heute keiner der Täter vor Gericht verantworten.

Über ihren Bericht schreibt die Stiftung: 

»Über viele Jahre wurde der Rechtsextremismus systematisch unterschätzt und allenfalls reflexhaft der Osten als »braun« wahrgenommen. Der Report »Staatsversagen« untersucht nun beispielhaft die Zustände in zehn Orten aus sechs westdeutschen Bundesländern. Viel stärker noch als im Osten dokumentiert er die Bagatellisierung der alltäglichen rechten Gewalt durch Polizei, Justiz und Politik. Dem gegenüber steht das jahrelange beispielhafte Engagement von zahlreichen Initiativen gegen Rechtsextremismus, die dennoch allein gelassen und diskreditiert werden. Betroffene werden nicht ernst genommen, Behörden ermitteln einseitig. Der Terror des NSU kann und darf nicht ohne diesen Kontext betrachtet werden.« 

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Der lange Weg zur Freiheit

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Kemna 2013: Es lebe die Freiheit" wird am Dienstag, den 23. April, um 19 Uhr in der Robertstr. 5a (Forum) in Wuppertal eine Vortragsveranstaltung mit Prof. Denis Goldberg (Foto) stattfinden.

Denis Goldberg, geboren in Südafrika, schloss sich bereits in den 50-er Jahren der Bewegung des ANC in Südafrika an, um seinen Beitrag zur Beendigung des Apartheid–Regimes und damit zur Durchsetzung von Menschenrechten, Freiheit und Demokratie in Südafrika zu leisten.

Denis Goldberg wurde 1964 im Rivonia–Prozess gemeinsam mit Nelson Mandela und weiteren führenden Persönlichkeiten des ANC zu vier Mal lebenslänglicher Haft verurteilt. 22 Jahre verbrachte er in einem Hochsicherheitsgefängnis in Pretoria, bevor er aus der Haft entlassen wurde.

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Medienprojekt: Partydrogen-Nutzer für Dokumentarvideoprojekt gesucht!

Das Medienprojekt Wuppertal sucht Teilnehmer im Alter von 15 bis 25 Jahren für ein Filmprojekt zum Thema Partydrogen. In dem Film sollen die Gründe, Umstände, Wirkungen und Folgen des Konsums von illegalen, aber auch (noch) legalen, meist synthetischen Substanzen aus Sicht junger NutzerInnen beschrieben werden.

Sogenannte »Partydrogen«, wie beispielsweise (Meth-)Amphetamine, Ecstasy, Kokain oder LSD werden meist auf Partys konsumiert. Doch längst beschränkt sich der Konsum dieser Substanzen nicht nur auf die Partyszene, sie werden schicht-, alters-und geschlechtsübergreifend in unterschiedlichen Kontexten genutzt.

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Vernissage: Kunst im Brennpunkt

Ist Kunst eine transnationale Sprache, die keine Grenzen kennt, ein „unbesetztes“ Gebiet, auf dem Völkerverständigung zwischen Orient und Okzident unmittelbar möglich sein kann und ein interkultureller Austausch entsteht? Im Projekt „Kunst im Brennpunkt“ ist Kunst ein Medium, über das sich Künstler und Kunststudenten aus Palästina und Deutschland begegnen können.

Seit drei Tagen sind 9 palästinensische KunststudentInnen und drei Kunstprofessoren - darunter der international bekannte Maler Sliman Mansur - aus dem Fine Arts Department der Al Quds Uni an der Alanus Hochschule zu Besuch. Sie tauschen sich mit den dort ansässigen Künstlern über die unterschiedlichen Kunstauffassungen aus, arbeiten einzeln und in Teams.

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Anmeldungen für den Jugendkongress 2013 möglich

Das Bündnis für Demokratie und Toleranz – Gegen Extremismus und Gewalt (BfDT) lädt vom 20.-24. Mai 2013 zum Jugendkongress 2013 nach Berlin ein. Wie auch in den letzten Jahren wartet ein spannendes Programm mit Workshops und Außenforen. Weitere Informationen zum Jugendkongress finden Sie unter www.jugendkongress-berlin.de
 
Die Online-Anmeldung für Leiter und Ihre Gruppenmitglieder (1 Betreuungsperson und max. 6 Jugendliche) kann unter folgendem Link durchgeführt werden: https://conf.lab-concepts.de/jugendkongress2013

Die Kosten für Übernachtungen sowie Verpflegung und Transport vor Ort werden vom BfDT übernommen (gemäß Programm; Änderungen vorbehalten). Die Reisekosten nach Berlin und zurück müssen von den Teilnehmenden selbst getragen werden.

Für organisatorische Fragen steht das Bündnis für Demokratie und Toleranz zur Verfügung.