Studie: "Arbeitsplatz Deutschland, Heimat Türkei?"

Das SWR und die Bertelsmann-Stiftung haben eine Studie veröffentlicht, die die unterschiedlichen Perspektiven und gesellschaftlichen Auswirkungen des inzwischen 50-jährigen Anwerbeabkommens untersucht.   

Die Studie trägt den Namen "Arbeitsplatz Deutschland, Heimat Türkei?" und zielt dementsprechend auf die deutsch-türkische Migrations- und Integrationsgeschichte. Die Anwerbung von Arbeitskräften aus der Türkei im Kontext der Ausländerbeschäftigung wurde in dieser untersucht.

Die Studie geht darauf ein, dass türkische Gastarbeiter das westdeutsche Wirtschaftswunder der 60er Jahre mit ermöglicht haben und dass die Familien mittlerweile zu Deutschland gehören, wie beispielsweise der Mittelfeldspieler der deutschen Fußballnationalmannschaft Mesut Özil beweist.

In der Studie kommt zum Tragen, dass beide Nationen 1961 die späteren Auswirkungen der Anwerbung unterschätzt haben. Auch das Bundesarbeitsministerium hat sie damals nicht ernst genommen. Die Motive für die Gewinnung der Arbeitskräfte lagen nicht nur in der Arbeitsmarktpolitik, sondern auch in außenpolitischen Zielen.

Man kann die Studie hier herunterladen:

Studie: Arbeitslatz Deutschland, Heimat Türkei?