Mobile Beratung NRW
Gefördert durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms "TOLERANZ FÖRDERN - KOMPETENZ STÄRKEN". Zur Internetseite der Mobilen Beratung NRW: Mobile Beratung
Auch in Nordrhein-Westfalen bedroht Rechtsextremismus das demokratische und weltoffene Miteinander unserer Gesellschaft, wobei sowohl bei den Bürgerinnen und Bürgern als auch bei zuständigen Behörden einzelner Kommunen häufig Unsicherheiten auftreten, wie mit verschiedenen Formen des Rechtsextremismus umzugehen ist. Das Beratungsnetzwerk Nordrhein-Westfalen, zu dem insgesamt fünf Beratungsnetzwerke der jeweiligen Regierungsbezirke gehören, soll zum Beispiel helfen, wenn Rechtsextremisten
- Jugendclubs unterwandern oder übernehmen
- eine rechtsextreme Bürgerinitiative gründen
- Immobilien zur Schulung ihrer "Kameraden" kaufen
- Veranstaltungen für Jugendliche durchführen, mit dem Ziel diese zu rekrutieren
- spontan oder geplant demonstrieren
- Friedhöfe oder Gedenkstätten schänden
Um solche Krisen vor Ort adäquat bewältigen zu können, ist oft eine fachgerechte Beratung von außen hilfreich bzw. notwendig. Zentrales Ziel einer solchen Beratung ist es, zivilgesellschaftliches Engagement zu fördern und gemeinsam mit den Aktiven vor Ort Konzeptionen, Strukturen und Handlungsstrategien zu entwickeln, die das demokratische Gemeinwesen stärken und antidemokratischen Tendenzen entgegen wirken sollen.
Die Wuppertaler Initiative für Demokratie und Toleranz hat die Trägerschaft für den Regierungsbezirk Düsseldorf übernommen. Fortan leistet sie professionelle Hilfe, um akute Krisensituationen vor Ort zu entschärfen und berät bei der Entwicklung von Strategien und Konzepten, die rechtsextreme Tendenzen verringern und verhindern sowie das demokratische Gemeinwesen stärken sollen. Dabei orientiert sich die Beratung an den Gegebenheiten vor Ort, indem sie ansässige Akteure, wie staatliche Institutionen und Organisationen, aber auch öffentliche und freie Träger mit einbezieht.
Die Mobile Beratung NRW wird gefördert von der Landeszentrale für politische Bildung Nordrhein-Westfalen.








