• Wuppertaler Initiative für Demokratie und Toleranz e.V.

  • Wuppertaler Initiative für Demokratie und Toleranz e.V.

  • Wuppertaler Initiative für Demokratie und Toleranz e.V.

  • Wuppertaler Initiative für Demokratie und Toleranz e.V.

  • Wuppertaler Initiative für Demokratie und Toleranz e.V.

  • Wuppertaler Initiative für Demokratie und Toleranz e.V.

  • Wuppertaler Initiative für Demokratie und Toleranz e.V.

  • Wuppertaler Initiative für Demokratie und Toleranz e.V.

  • Wuppertaler Initiative für Demokratie und Toleranz e.V.

  • Wuppertaler Initiative für Demokratie und Toleranz e.V.

Lettland-Projekt

 

Die Wuppertaler Initiative für Demokratie und Toleranz reiste Anfang September mit einer Gruppe von Schülerinnen und Schülern der Europaschule in Barmen nach einem Halbjahr Vorarbeit nach Lettland, um dort die Spuren der deutschen Geschichte in dem Baltischen Staat zu erforschen und deren Auswirkungen auf die Entwicklung des Landes bis heute zu untersuchen. Begleitet wurde die Gruppe durch einen Lehrer der Schule, eine lettische Pädagogin sowie den Leiter der Wuppertaler Initiative, Sebastian Goecke.

Wie eng und intensiv die deutsch-lettischen geschichtlichen Verbindungen waren und sind, zeigte sich bereits kurz nach Ankunft in der Hauptstadt Riga, wo mitten in der Innenstadt die Bremer Stadtmusikanten und der heilige Roland stehen und so die Städtepartnerschaft zwischen den beiden Hansestädten dokumentieren. Ein großer Teil der Bebauung der Stadt ist von Deutschen geprägt. Weitere Verbindungen dokumentieren sich in Burgen und Kirchen im ganzen Land, die von deutschen Ordensrittern gebaut wurden. Diesen folgten deutsche Kaufleute und begründeten in der Hanse weitergehende enge Verbindungen zwischen beiden Ländern. Ebenso erfuhren die Jugendlichen durch die Reise, dass Baron Münchhausen lange Zeit in Lettland lebte und wirkte.

Lettland geriet im Laufe seiner wechselhaften Geschichte unter Herrschaft verschiedener Machthaber. In der jüngeren Geschichte war, nach der deutschen Herrschaft und einer kurzen Zeit der Unabhängigkeit, nach dem 1. Weltkrieg für Lettland der Hitler-Stalin-Pakt Grund des Beginns russischer Besetzung. Nach der Niederlage Hitler-Deutschlands im 2. Weltkrieg wurde Lettland Russland zugeschlagen und erlangte erst 1991 die Unabhängigkeit.

Die Schülerinnen und Schüler der Europaschule recherchierten die wechselvolle Geschichte des Landes in Museen. Sie besuchten u.a. das ehemalige jüdische Gettho, deutsche Friedhöfe und Gedenkstätten sowie Burgen, die in Zeiten der Besiedlung von Deutschen erbaut wurden. Dokumentiert durch Fotos und vor Ort recherchierten Materialien, wurden die Forschungsergebnisse mithilfe der Jugendlichen zu Unterrichtsmaterial aufgearbeitet, das allen Wuppertaler Schulen zur Verfügung gestellt werden konnte. Ziel ist, Jugendliche über die engen geschichtlichen Verbindungen zwischen Deutschland und dem neuen EU-Mitglied Lettland aufzuklären und so ein selten beleuchtetes Thema der gemeinsamen Geschichte bekannter zu machen.

-> "Die historischen Verbindungen zwischen Deutschland und Lettland. Ein Forschungsprojekt mit Schülerinnen und Schülern des Berufskolleg Barmen"

 

    • Kontakt

      Wuppertaler Initiative für Demokratie und Toleranz e.V.
      Bendahlerstraße 29
      42285 Wuppertal

      Tel.: 0202/563-2759
      Fax: 0202/563-8178

    • Folge uns