• Wuppertaler Initiative für Demokratie und Toleranz e.V.

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Rap auf dem Ölberg

Die Elberfelder Nordstadt weist als „In-Viertel“ eine äußerst heterogene Bevölkerungsstruktur auf. Neben vielen Studenten, Künstlern und Bildungsbürgertum ist es ein Quartier mit einem der höchsten Anteile migrantischer Bevölkerung und sozial schwacher Familien. Viele der Jugendlichen finden für sie bestehende Angebote unattraktiv und nutzen diese nicht. Sie treffen sich auf der Straße und auf Plätzen und fallen dabei teilweise durch Alkohol- und Drogenkonsum, Pöbeleien sowie Kleinkriminalität auf. Dies führte zu Angsträumen für Bewohnerinnen und Bewohner, insbesondere für Kinder und Senioren im Stadtteil.

 Es war die Idee engagierter Bewohner des Quartiers über das Konzert „Rap auf dem Ölberg“ Kontakt mit diesen Jugendlichen zu bekommen, um mit ihnen ins Gespräch zu kommen mit dem Ziel, gemeinsam für den Stadtteil etwas auf die Beine zu stellen und sie mit Verantwortung für den Stadtteil auszustatten. So wurden zunächst die „Lokalmatadore“ der Street-Rap-Szene angesprochen. Idee war es, den Jugendlichen aufzuzeigen, dass sie ein solches Konzert selber organisieren können. Sie sollten sehen, dass sie selber aktiv für ihr Lebensumfeld werden können und Gestaltungsmacht besitzen. Im Projektzeitraum konnten ca. 25-30 Jugendliche und junge Erwachsene zur Mitarbeit bzw. Beteiligung gewonnen werden. Sie beteiligten sich an der Vorbereitung und Durchführung des Rap-Events, der am 19. September 2009 auf dem Schusterplatz auf dem Ölberg stattfand. Diese Phase wurde genutzt, die Jugendlichen während der Vorbereitung darauf anzusprechen, was denn weitere Freizeitinteressen wären. Im Verlauf der Treffen und Gespräche stellte sich heraus, dass für sie neben der Organisation des Rap-Events vor allem der Aufbau einer Fußballmannschaft interessant wäre. Parallel zur Organisation des Konzerts wurde gemeinsam mit den Jugendlichen eine Fußballmannschaft aufgebaut, die sich mit Beginn der neuen Spielsaison in den DFB-Spielbetrieb integriert hat. Ein ehemaliger Gemüseladen am Otto-Böhne-Platz, konnte angemietet werden, um hier einen Treffpunkt für die Jugendlichen zu schaffen, den diese weitgehend selbstständig bewirtschaften und nutzen.

 

 

    • Kontakt

      Wuppertaler Initiative für Demokratie und Toleranz e.V.
      Bendahlerstraße 29
      42285 Wuppertal

      Tel.: 0202/563-2759
      Fax: 0202/563-8178

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