• Wuppertaler Initiative für Demokratie und Toleranz e.V.

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Brass Band Kinshasa

2009 reiste der Wuppertaler Schauspieler und Musiker Winni Walgenbach in den Kongo, um dort bei dem Aufbau einer Blaskapelle mit Jugendlichen aus dem soziokulturellen Zentrum „Espace Masolo“ in einem Ghetto Kinshasas zu helfen. Dort werden Straßenkinder, ehemalige Kindersoldaten und von ihren Familien verstoßene Kinder und Jugendliche vor allem durch künstlerische Aktivitäten gefördert. Das Erlernen der neuen Instrumente gibt den kongolesischen Jugendlichen neuen Sinn und neue Perspektiven in ihrer von Gewalt, Armut und Hilflosigkeit geprägten Umgebung und Erfahrungswelt. Sie entdecken neues Selbstvertrauen, entwickeln Selbstbewusstsein und erleben Solidarität sowie Gemeinschaft in einer musikalischen Bandformation. Ebenso dient es ihnen als mögliche zukünftige Einnahmequelle bei traditionell in ihrem Land von Fanfaren begleiteten Feierlichkeiten (Hochzeiten, Beerdigungen usw.). Da Jugendliche der aus dem Projekt entstandenen Gruppe FANFARE MASOLO 2010 nach Deutschland kommen sollten, entstand die Idee einer Begegnung mit hier lebenden,  indem und Jugendlichen, die dem Alter der Kongolesen entsprechen und die als Pendant zu den Mitgliedern der FANFARE MASOLO auch selbst ein Blas- oder Percussioninstrument spielen. So organisierte der zur Unterstützung der Arbeit im Kulturzentrum in Kinshasa in Wuppertal entstandene „Freundeskreis Espace Masolo“ in Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Jugend & Freizeit der Stadt Wuppertal  diese besondere Begegnungsmaßnahme. Eine extra für dieses Begegnungsprojekt neu gebildete Brass-Band aus 12-17jährigen Bläserinnen und Bläsern sowie jungen Percussionisten aus Wuppertal und Solingen bereitete sich unter musikalischer Anleitung von Mai bis September 2010 auf die Begegnung mit den kongolesischen Jugendlichen vor. Sie übten Stücke der FANFARE MASOLO ein, um dann Ende September/ Anfang Oktober mit ihnen gemeinsam eine DEUTSCH- KONGOLESISCHE-BIG-BRASS-BAND zu formieren und gemeinsame Konzerte in und um Wuppertal zu realisieren. Die Begegnung sollte den kongolesischen und den 14 Jugendlichen aus Wuppertal und Solingen neue Erfahrungen ermöglichen. Sie konnten ihre Fähigkeiten in einer neuen und außergewöhnlichen Band-Konstellation einsetzen, sich so neu erleben und vielleicht bereits dadurch neue Perspektiven und Ideen für ihren zukünftigen sozialen und musikalischen Werdegang entdecken und entwickeln. Diese Begegnung zwischen Jugendlichen aus so unterschiedlichen Kulturen und  Erfahrungswelten, die jedoch fern aller Sprachbarrieren die gleichen Instrumente, die gleiche Musik und ein gemeinsames Ziel vereint, förderte auf beiden Seiten soziale Kompetenz und  Persönlichkeitsentwicklung, gab neue Visionen und Perspektiven und erweiterte den Erfahrungshorizont sowie den Freundeskreis. Sie lernten sich kennen, tauschten sich über ihre jeweiligen Lebenssituationen aus, musizierten miteinander und teilten gemeinsam ein einzigartiges und einmaliges musikalisches und soziales Erlebnis: Auftritte als die erste „Deutsch-Kongolesische – Big Brass Band“. Ein Gegenbesuch der deutschen Jugendlichen in 2011 ist derzeit in Planung.

    • Kontakt

      Wuppertaler Initiative für Demokratie und Toleranz e.V.
      Bendahlerstraße 29
      42285 Wuppertal

      Tel.: 0202/563-2759
      Fax: 0202/563-8178

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