• Wuppertaler Initiative für Demokratie und Toleranz e.V.

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Die Dritte Welt im Zweiten Weltkrieg - Koloniale Denkweisen früher und heute

Im Vordergrund dieses Projektes stand eine Ausstellung zum Thema „3. Welt im 2. Weltkrieg“, die vom 08. Februar bis zum 17. März im Foyer der Volkshochschule Wuppertal zu sehen war. Es fanden neben Führungen von 25 Schulklassen verschiedene begleitende Veranstaltungen statt, beginnend mit einem Vortrag von Karl Rössel, Mitarbeiter des Rheinischen JournalistInnenbüro Köln und Mitautor des Buches, das die inhaltliche Grundlage der Ausstellung bildet. Weiterhin wurden eine Gesprächsrunde mit kongolesischer Musik der Gruppe Lopango ya Banka, die Vorführung des Filmes „Tage des Ruhmes“ und ein Vortrag mit dem Thema „Nationalsozialismus und Kolonialismus als Erinnerungsaufgaben in einer multikulturellen Gesellschaft“ von Prof. Dr. Astrid Messerschmidt angeboten. Das Echo war sowohl seitens der Medien als auch der Besucher und Schulklassen sehr positiv. Besonders der durch die Ausstellung angeregte Perspektivwechsel wurde als wichtiger Aspekt betont. Was den vermittelten und viel zu selten thematisierten Inhalt der Ausstellung ausmacht, fasst der Autor des Buches zur Ausstellung Karl Rössel zusammen: „In der hiesigen Geschichtsschreibung wird der Zweite Weltkrieg fast ausschließlich aus europäischer Sicht dargestellt. Dies beginnt mit der Terminierung des Kriegsbeginns auf den 1. September 1939, obwohl in Afrika schon seit dem italienischen Angriff auf Äthiopien im Oktober 1935 und in Asien seit dem japanischen Überfall auf China im Juli 1937 Krieg herrschte. Tatsächlich wäre der Befreiung der Welt vom deutschen und italienischen Faschismus und vom japanischen Großmachtwahn ohne die Millionen (Kolonial-)Soldaten und die militärstrategisch wichtigen Rohstoffe aus Afrika, Asien, Ozeanien und Lateinamerika erheblich schwerer gewesen. Zahllose Menschen aus der Dritten Welt bezahlten dafür mit ihrem Leben.“

    • Kontakt

      Wuppertaler Initiative für Demokratie und Toleranz e.V.
      Bendahlerstraße 29
      42285 Wuppertal

      Tel.: 0202/563-2759
      Fax: 0202/563-8178

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