• Wuppertaler Initiative für Demokratie und Toleranz e.V.

  • Wuppertaler Initiative für Demokratie und Toleranz e.V.

  • Wuppertaler Initiative für Demokratie und Toleranz e.V.

  • Wuppertaler Initiative für Demokratie und Toleranz e.V.

  • Wuppertaler Initiative für Demokratie und Toleranz e.V.

  • Wuppertaler Initiative für Demokratie und Toleranz e.V.

  • Wuppertaler Initiative für Demokratie und Toleranz e.V.

  • Wuppertaler Initiative für Demokratie und Toleranz e.V.

  • Wuppertaler Initiative für Demokratie und Toleranz e.V.

  • Wuppertaler Initiative für Demokratie und Toleranz e.V.

Irgendwie jüdisch

Die Begegnungsstätte Alte Synagoge e.V. führte ein biografisches Projekt mit dem Titel "Irgendwie jüdisch" durch.

„Irgendwie jüdisch“ ist ein biografisches Projekt zur jüdischen Identität im Bergischen Land. Seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion sind viele jüdische Familien aus den GUS-Staaten nach Deutschland und so auch ins Bergische Land gekommen. Das Projekt geht der Frage nach, wer diese Menschen sind, welche Lebensgeschichten sie haben, warum sie gerade zu uns kamen und sie ihr Judentum verstehen. „Jüdische Identität“ ist theoretisch sehr einfach zu definieren: Jüdisch ist, wer eine jüdische Mutter hat oder zum jüdischen Glauben übergetreten ist. In der Realität ist die Erklärung sehr kompliziert, denn innerhalb der jüdischen Welt gibt es unzählig viele Formen, jüdisch zu leben. So gibt es Juden, die nicht fromm sind, nicht an Gott glauben, trotzdem aber darauf bestehen, Juden zu sein. Es gibt „ultraorthodoxe“  Juden, fromme Juden, amerikanische Juden, israelische Siedler, getaufte Juden (Kradinal Lustiger), berühmte jüdische Schauspieler und Filmemacher (Barbara Streisand, Woody Allan), Holocaustüberlebende, die durch die Katastrophe ihren Glauben gefunden oder ohne gerade deswegen verloren haben. Jedes Land der Erde hat seine spezifischen Bedingungen der dort lebenden Juden geprägt.

Das Projekt portraitiert 20 bis 30 Menschen: Frauen und Männer, Mädchen und Jungen im Bergischen Land, die sich „irgendwie“ als jüdisch empfinden, sie sollen über sich erzählen und beschreiben was sie unter „jüdisch sein“ verstehen. Die Essays sollen als Ausstellung in der Begegnungsstätte Alte Synagoge gezeigt werden und dann als Wanderausstellung zur Verfügung stehen, um so eine breite Öffentlichkeit zu erreichen und als Unterrichtsmaterial genutzt zu werden. Sie will Einblicke in die Lebenswelt dieser Bevölkerungsgruppe gewähren und so mit dazu beitragen oft vorhandene Vorurteile und Unwissen über diese Gruppe zu bearbeiten

    • Kontakt

      Wuppertaler Initiative für Demokratie und Toleranz e.V.
      Bendahlerstraße 29
      42285 Wuppertal

      Tel.: 0202/563-2759
      Fax: 0202/563-8178

    • Folge uns