• Wuppertaler Initiative für Demokratie und Toleranz e.V.

  • Wuppertaler Initiative für Demokratie und Toleranz e.V.

  • Wuppertaler Initiative für Demokratie und Toleranz e.V.

  • Wuppertaler Initiative für Demokratie und Toleranz e.V.

  • Wuppertaler Initiative für Demokratie und Toleranz e.V.

  • Wuppertaler Initiative für Demokratie und Toleranz e.V.

  • Wuppertaler Initiative für Demokratie und Toleranz e.V.

  • Wuppertaler Initiative für Demokratie und Toleranz e.V.

  • Wuppertaler Initiative für Demokratie und Toleranz e.V.

  • Wuppertaler Initiative für Demokratie und Toleranz e.V.

Videoprojekt "Mädchengewalt"

 

Das Medienprojekt Wuppertal e.V. produzierte 2010 einen Film zum Thema "Mädchengewalt".

 

In der Videoprojektreihe  wurden mit insgesamt 40 Mädchen vier Filmbeiträge erstellt. Zwei Medienpädagoginnen erarbeiteten jeweils über einige Wochen mit den Gruppen reflexive, dokumentarische 10-30 minütige Kurzfilme zu eigenen Gewalterfahrungen der Teilnehmerinnen als Täterinnen oder Opfer.

Für die vier Filme (+Expertinneninterview) wurden die Ergebnisse aus den einzelnen Projekten jeweils zusammengeschnitten. Die produzierten Filme wurden im Herbst 2010 lokal im Kino, in Jugendeinrichtungen und Schulen mit Diskussionsrunden präsentiert und anschließend auf DVD als Präventions- und Aufklärungsmittel für Jugendliche in der Jugendarbeit, in Schulen und Beratungsstellen zur Verfügung gestellt.

Inhaltlich ging es in der Filmarbeit und in den Filmen um die folgenden Aspekte: Erfahrungen von physischer und psychischer Gewalt unter Mädchen; Erfahrungen solcher Gewalt durch Jungen; Gewalterfahrungen durch Erwachsenen.

Gewalt wurde von den Mädchen aus der Täter-, Opfer- und Zuschauersicht und Erlebnisweise reflektiert und im Film dargestellt -  dies in ihrer Abhängigkeit und Unterschiedlichkeit von Bildung, sozialer und kultureller Herkunft. Dabei wurden auch die Eltern der Jugendlichen mit ihren Rollen in den Gewaltprozessen einbezogen. Außerdem wurde mit einer Fachfrau zum Thema Mädchengewalt ein Expertinneninterview durchgeführt.

Kern des Projektes war, dass Jugendliche mit aktiven und passiven Gewalterfahrungen – mit professioneller Unterstützung – selber ein authentische und zielgruppennahes Aufklärungs- und Präventionsmittel schaffen, welches ihnen und anderen Jugendlichen sowohl präventiv, als auch im Umgang mit Gewalterfahrungen hilft.

Die DVD hat eine Lauflänge von 80 Minuten und ist ab 12 Jahren freigegeben. Sie ist beim Medienprojekt Wuppertal e.V. erhältlich.

Die Filme:

"Nicht mit mir!"
Die beiden 15jährigen Mädchen Kim und Millä haben Gewalt durch ihr soziales Umfeld erfahren. In dem Film beschreiben sie ihre Erfahrungen aus Täter- und Opfersicht. Millä geriet durch ihre frühe Drogenkarriere und ihr enormes Aggressionspotenzial schon mehrfach mit dem Gesetz in Konflikt. Kim ist durch ihr familiäres und soziales Umfeld psychisch angeschlagen. Während Kim sich von körperlicher Gewalt distanzieren möchte, bereut Millä keine ihrer Taten und sieht diese als Teil ihrer Persönlichkeit.

"Alles Schwarz"                                                                                      »Hallo, ich bin Svenja, bin 14 Jahre alt und habe sehr viele Probleme mit Gewalt.« Svenjas Geschichte beginnt mit der frühen Trennung ihrer Eltern und reicht bis in ihre Schulzeit, in der sie mehrfach Opfer brutaler Gewalttaten wurde. Außerdem wurde sie zum Mobbingopfer in der Schule und im Internet. Svenja beschreibt auch, welche Folgen Gewalt auf sie und ihr Leben hatten.

"Man denkt über gar nichts nach"
Arina, Jacky (beide 13 Jahre alt) und Anji (14) haben schon oft körperliche Gewalt erfahren, haben aber auch ausgeteilt. Die drei Mädchen geben Einblicke in ihre Gewalttaten und ihre Gefühlslagen und versuchen, diese zu begründen, z.B. mit der »Verteidigung der Familienehre«.

"Vor lauter Wut"
Valentina (18), Yasemin (15) und Laura (16) berichten von ihren Gewalterfahrungen. Subjektiv erzählen sie von Prügeleien im Elternhaus und brutalen Ereignissen innerhalb ihres sozialen Umfelds. Valentina, geprägt durch massive Gewalt in ihrer Familie, löst heute ihre Konflikte mit Fäusten. Auch Yasemin löste früher viele Probleme durch Schlägereien – heute ist sie Streitschlichterin. Laura hat die elterliche Trennung nie überwunden und geriet durch falsche Freunde schon früh in Kontakt mit Alkohol und illegalen Drogen.

 

 

 

    • Kontakt

      Wuppertaler Initiative für Demokratie und Toleranz e.V.
      Bendahlerstraße 29
      42285 Wuppertal

      Tel.: 0202/563-2759
      Fax: 0202/563-8178

    • Folge uns