"XENOS"- Leben und Arbeiten in Vielfalt
"XENOS" ist ein Projekt des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales zur Wiedereingliederung sozial ausgegrenzter Menschen in den Arbeitsmarkt. Die Wuppertaler Initiative für Demokratie und Toleranz unterstützte die Stadt Wuppertal bei der Umsetzung des lokalen Projekts "Stärken zeigen". Es gab eine breite Palette von Angeboten, die sich besonders an sozial gefährdete Jugendliche richtete und die deren Zugangschancen zum Arbeitsmarkt verbessern sollten. Mit dem Projekt wurde versucht, insbesondere Gruppen anzusprechen, die sich häufig Beratungs- und Qualifizierungsmaßnahmen entziehen. Ein weiteres Ziel des Projektes war der Kampf gegen Gewalt, Rassismus und Rechtsradikalismus,da die Eingliederung in den Arbeitsmarkt Chancen und Zukunftsperspektiven für Jugendliche ermöglicht, die rassistischen und rechtsextremistischen Tendenzen entgegenwirken kann.
Die Wuppertaler Initiative für Demokratie und Toleranz begleitete und beriet mehrere Einzelprojekte: ein Projekt zur Arbeit mit WSV-Fans zeigte rechtsorientierten Jugendlichen alternative Lebensinhalte und Perspektiven auf, zudem sich alle Fans bei der Aktion "Rote Karte gegen Rassismus" gegen Gewalt, Rassismus und Rechtsradikalismus positionieren konnten. In Projekten zur Ausbildung von Lehrerinnen und Lehrern, Pädagogen usw. fanden Fortbildungen zu Anti-Gewalt-Trainings und zur Vermittlung von sozialen Kompetenzen statt. Um die Berufschancen von Hauptschülern zu verbessern, wurden Projekte zur Vermittlung von Bewerbungsqualifikationen an Hauptschulen durchgeführt. Auch die steigende Gewaltbereitschaft bei Mädchen wurde thematisiert, indem ein Mädchentheaterprojekt für gewaltbereite Jugendliche durchgeführt wurde.
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