Koordinierungsstelle LAP Wuppertal

Auch im Jahr 2012 übernimmt die Wuppertaler Initiative die Aufgabe der Koordinierungsstelle des LAP Wuppertal. Das primäre Ziel ist die Realisierung und Weiterentwicklung der im Antrag formulierten Handlungsfelder des Lokalen Aktionsplans und den bisher im Projektverlauf entwickelten Ansätzen und entstandenen Strukturen der Arbeit gegen Rechtsextremismus und Rassismus. Außerdem ist die Arbeit zur Förderung des interkulturellen, interreligiösen Zusammenlebens in Wuppertal eine wichtige Aufgabe. In der weiteren Förderphase sollen diese Punkte nachhaltig etabliert und weitere relevante Partner zur Mitarbeit gewonnen werden.
Aufgaben der Koordinierungsstelle sind hierbei u. a. die Weiterführung des Begleitausschusses als Steuerungsgremium zur Sicherung der Nachhaltigkeit und der Weiterentwicklung des Lokalen Aktionsplans, der Ausbau der Einbindung der entwickelten Strategien und Angebotsformen in kommunale Konzepte und Politik sowie nachhaltige Implementierung von Projektlinien in das Alltagsgeschäft beteiligter Partner.

 

Wie bisher besteht der Begleitausschuss aus je einem Vertreter des Jugendrings, der SPD- und Grünen-Fraktion im Integrationsauschuss, der CDU Fraktion, des Ressorts Zuwanderung und Integration, des Ressorts Kinder, Jugend und Familie - Jugendamt und 2 Vertretern des Bezirksjugendrates und einer Privatperson. Als beratendes Mitglied gehört zudem ein Vertreter der Polizei zum Begleitausschuss.
Zu den weiteren Kooperationspartnern zählen diverse Projektträger, Schulen und Jugendfreizeiteinrichtungen, der Jugendring Wuppertal, die Begegnungsstätte Alte Synagoge, die Stadtteilbeauftragten und Jugendinitiativen. Die genannten Kooperationspartner sind einbezogen in die Entwicklung, Umsetzung und Auswertung der Einzel- und des Gesamtprojektes und die Einzelprojekte, die in Kooperation mit der Koordinierungsstelle umgesetzt werden. Ziel ist im Jahresverlauf weiter Kooperationspartner zu gewinnen und einzubinden.

 

Alle geplanten Angebote richten sich an beide Geschlechter und die Teilnahme an den Projekten ist frei ausgeschrieben. Bei der Besetzung der Angebote und Gremien wird darauf geachtet, das beide Geschlechter gleichberechtigt Zugang zu und gleichberechtigte Möglichkeit der Teilhabe an allen Angeboten erhalten.