• Wuppertaler Initiative für Demokratie und Toleranz e.V.

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    Living Library, die Lebendige Bibliothek

    Das Projekt, das bereits in 2010 im Rahmen des Bundesprogramms „VIELFALT TUT GUT“ durchgeführt wurde, hat zum Ziel, Vorurteile abzubauen, indem Begegnungen geschaffen werden.  

    Durch die Living Library kann ein offener Umgang mit unterschiedlichen Menschen gefördert und so die Grundlage für ein tolerantes Bewusstsein geschaffen werden.

    Das Prinzip ist einfach: Wie in jeder Bibliothek gibt es einen Katalog, in dem die einzelnen "Menschen-Bücher" aufgelistet sind. Hier finden Sie eine bunte Mischung interessanter Menschen. Menschen, die aus eigener Erfahrung zu kontroversen und vorurteilsbehafteten Themen sprechen können, stellen sich für ein Gespräch zur Verfügung. Themenbereiche wie Soziales, Bildung, Migration, Religion, Behinderung und Alter sind vertreten.

    Besucher und „Buch“ haben dann 45 Minuten Ausleihzeit, um sich an einem freien Platz miteinander zu beschäftigen, Fragen zu stellen und Antworten zu bekommen.

    Erstmalig wurde das Projekt 2009 im Rahmen des Ramadanzeltes  realisiert.

    Hallo ihr Trottel

    Das Medienprojekt Wuppertal produzierte im Januar 2011 den Film „Hallo ihr Trottel- Ein Film über die Proteste gegen den Naziaufmarsch in Wuppertal“ .

    Für den 29. Januar meldet der Kölner Neonazi Axel Reiz in Wuppertal eine Demonstration »gegen Antifaschismus« an. Das »Wuppertaler Bündnis gegen Nazis«, dem ein breites Spektrum von allen Ratsparteien, Kirchen, Gewerkschaften, vielen Vereinen und BürgerInnen bis zum Autonomen Zentrum und Antifa angehören, mobilisierte für diesen Tag dazu, den Naziaufmarsch zu verhindern.

    Der Film, der von sechs Teams junger FilmemacherInnen gedreht wurde, zeigt den Ablauf des Tages:

    • Redeausschnitte des Oberbürgermeisters Peter Jung und des NRW-Integrationsministers Guntram Schneider
    • Statements von Wuppertaler BürgerInnen und DemonstrationsteilnehmerInnen; Aktionen der Rebell-Clowns
    • Versuche zur Verhinderung des Naziaufmarsches und Reaktionen der Polizei; Übergriffe der Polizei auf DemonstrantInnen
    • Festnahme von 40 Neonazis durch die Polizei
    • Interview mit dem Neonazi Axel Reiz
    • Begleitung des Zusammentreffens, der Demonstration und der Reden der Nazis;
    • Einschätzungen zum Verlauf des Tages

    Der Film zeigt, wie stark ein breites Bündnis gegen Faschismus und Rassismus sein kann, aber auch wie stark die Nazis hier in Wuppertal – beschützt von der Polizei – aufgetreten sind und welche Gefahr von ihnen mit ihrem hasserfüllten Auftreten und ihren gewaltaufrufenden, antidemokratischen, menschenverachtenden Reden ausgeht.

    Der Film ist beim Medienprojekt Wuppertal erhältlich.

    Tora und Textilien

    Am 12. April 2011 startete in der Begegnungsstätte Alte Synagoge Wuppertal die Ausstellung „Tora und Textilien“ , die sich mit jüdischem Leben im Bergischen Land befasst. Innerhalb der Ausstellung wird es am 18. Mai um 19:30 Uhr eine extra Ausstellung geben, die den Namen "Irgendwie Jüdisch" trägt und sich mit dem Begriff des jüdischen beschäftigt.

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    Denkmal der Namen-Präsentation

    Am 15. April 2011 wurde das Denkmal der Namen im Deewerth´schen Garten präsentiert, auf dem Wuppertal Opfer der Nazi-Diktatur verzeichnet sind. Zu der Veranstaltung kamen etwa 200 Menschen, zu den Gästen zählten Zeitzeugen aus Israel, den USA und der Ukraine waren. Es wurde den Opfern gedacht und an die Gräueltaten erinnert, die diese über sich ergehen lassen mussten. Die Besonderheit des Denkmals ist, dass alle Wuppertaler Opfer, gleichwohl ob sie einer Minderheit angehörten, sie politische andersdenkende waren, oder sie einer damals unerwünschten Religion angehörten, aufgelistet sind. Ob die Gedenktafel mit den über 3.100 Namen  im Deewerth´schen Garten bleibt, oder an einem anderen Ort fest verankert wird, entscheidet sich erst im Sommer dieses Jahres.

    Im Rahmen der Gedenkveranstaltung wurde auch das digitale Gedenkbuch vorgestellt und freigeschaltet. Im Internet können so die Biografien der Wuppertaler Opfer nachgelesen und recherchiert werden. Zudem werden permanent weitere Biografien insbesondere zu den weniger erforschten Wuppertaler Opfergruppen, wie den Sini und Roma und den zeugen Jehova, gesucht und ergänzt.

    Unter  www.gedenkbuch-wuppertal.de das digitale Gedenkbuch besucht werden.

    Für mehr Informationen hier klicken

      • Kontakt

        Wuppertaler Initiative für Demokratie und Toleranz e.V.
        Bendahlerstraße 29
        42285 Wuppertal

        Tel.: 0202/563-2759
        Fax: 0202/563-8178

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