Dass erneut Feuer an einer Synagoge in Wuppertal gelegt wurde, wenige Tage vor Jom Kippur, macht deutlich, wie verletzlich jüdisches Leben auch in unserer Stadt ist.
Jüdisches Leben gehört selbstverständlich zu Wuppertal. Es muss sicher sein – und es muss sichtbar sein können, ohne dass Jüdinnen und Juden Angst haben müssen.
Antisemitismus zu bekämpfen ist dabei nicht die Aufgabe der Betroffenen. Es ist unsere gemeinsame Verantwortung als Stadtgesellschaft. Solidarität ist wichtig – aber sie darf nicht erst nach einem Angriff beginnen. Sie zeigt sich auch darin, Antisemitismus im Alltag wahrzunehmen, ihm zu widersprechen und jüdisches Leben zu schützen und zu stärken.
Wir stehen an der Seite der Jüdischen Kultusgemeinde und aller Jüdinnen und Juden in Wuppertal.

